Tag der offenen Tür

Zwischen Abschied und Aufbruch – Das Jahr 2025 bei „Hallo Hanna“

Es war ein Jahr, das leise begann und doch voller Wendungen steckte. Bei „Hallo Hanna“ wehte im Januar 2025 ein neuer Wind: Die langjährige Koordinatorin Beate Ohrendorf‑Weiß verabschiedete sich aus dem Projekt, das sie von Anfang an geprägt hatte. Mit ihrem Weggang endete eine Ära — und mit dem 15. Februar begann für Eva Müller eine neue. Kaum im Amt, fand sie sich in einem Geflecht aus Aufgaben, Begegnungen und unerwarteten Ereignissen wieder.

Doch das Jahr hielt nicht nur Neuanfänge bereit. Im Februar erreichte das Team eine Nachricht, die alles still werden ließ: Einer der Ehrenamtlichen war verstorben. In einer Supervision am 09.02.2025 nahm die Gruppe sich Zeit, um innezuhalten, zu erinnern, zu würdigen.
Zwei weitere Ehrenamtliche mussten das Projekt aus persönlichen Gründen verlassen — und dennoch wuchs „Hallo Hanna“ weiter. Eine neue Ehrenamtliche kam hinzu, acht neue Tandems entstanden, fünf mussten beendet werden, oft aus Gründen, die das Leben selbst schrieb. Am Ende des Jahres blieben 23 Tandems, verbunden durch über tausend Telefonate voller geteilter Freude, Sorgen, Alltäglichkeiten und jener kleinen Momente, die Menschen einander näherbringen.

Drei Supervisionen unter der professionellen Begleitung von Christa Weigand gaben den Ehrenamtlichen Raum, ihr Engagement zu reflektieren und Kraft zu schöpfen. Eine Basisschulung, die Ende 2024 begonnen hatte, fand im Februar ihren Abschluss — fünf neue Ehrenamtliche gingen daraus hervor.
Auch die Begegnungen im Jahreslauf hatten ihren eigenen Zauber: Ein buntes Mitbring‑Osterfrühstück im April, bei dem Gespräche und Leckereien gleichermaßen geteilt wurden. Ein kreatives Austauschtreffen im Juli, bei dem erste Ideen für den „Tag der offenen Tür“ und den Tacheles‑Gottesdienst entstanden. Und schließlich das warme, weihnachtliche Frühstück im Büchercafé Wilnsdorf, das den Blick dankbar auf das vergangene Jahr lenkte.
Der 28. Oktober wurde zum Höhepunkt: Der Tag der offenen Tür des Bezirksvorstand der Siegerländer Frauenhilfe zeigte in all seiner Lebendigkeit, wie vielfältig, engagiert und herzlich die Siegerländer Frauenhilfe ist.

So wurde 2025 zu einem Jahr voller Bewegung — mit Abschieden und Anfängen, mit Trauer und Dankbarkeit, mit neuen Wegen und vertrauten Stimmen am Telefon. Ein Jahr, das zeigte, wie viel ein offenes Ohr bewirken kann.